Bei der Veranstaltung „Abifeier-Vorbereitung” mit der Q 1/2 werden Strategien eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Alkohol erarbeitet. Mehrere Mitarbeiter* innen des ZJS HTK vermitteln mithilfe bewährter Methoden, wie ein risikoarmer Alkoholkonsum am Tag der großen Abiturfeier gelingen kann. Ziel ist es, die angehenden Abiturienten* innen lebensweltnah und realitätsorientiert zu unterstützen. Nicht das Ziel der Abstinenz steht im Mittelpunkt, sondern der Austausch mit den fachlichen Mitarbeiter* innen. Diese geben grundlegende Infos über die Substanz Alkohol und deren Auswirkungen im Körper (insbesondere bei jungen Menschen). Nicht zuletzt soll auch die Sensibilität für das Thema Sucht bei den Schülerinnen geschärft werden, sodass ein problematischer Konsum des in Deutschland anerkannten Suchtmittels Alkohol nicht nur am Tag der Abiturfeier frühzeitig erkannt und behoben werden kann. Die Zielgruppe für eine solche Schulpräventionsaktion sind damit sowohl Personen die keine/noch keine erkennbaren Probleme im Hinblick auf den Konsum von Alkohol artikulieren und vorweisen, als auch solche Personen, die bereits ein exzessives Risikoverhalten zeigen. Ebenfalls sollen alle Nichtkonsument innen in ihrer Entscheidung keinen Alkohol zu trinken, gestärkt werden.

Konkret sind damit der übermäßige Konsum (Häufigkeit und Menge), Mischkonsum mit anderen psychoaktiven Substanzen oder der (falsche) Zeitpunkt des Konsums als Thema gesetzt, insbesondere die Teilnahme am Straßenverkehr unter Suchtmitteleinfluss. Über die hiermit einhergehenden Gefahren wird informiert und an die Verantwortung für sich und andere appelliert.Ein sehr wichtiger Bestandteil der Präventionsveranstaltungen unter dem Aspekt der Risikominimierung ist auch das Besprechen von direkten HiIfs- bzw. Handlungsmöglichkeiten im Falle eines übermäßigen Konsums oder gar einer Intoxikation. Hier werden Handlungsoptionen von Schülerinnen sowie deren Grenzen beispielhaft verdeutlicht. Neben dem Bewusstsein über das eigene Wohl- und Unwohlsein gilt es, besonders bei den Schülerinnen der Q1/2, auch ein Auge auf andere Feiernde zu werfen, die ebenfalls der potentiellen Gefahr sowie den Folgen von exzessivem Alkoholkonsum ausgesetzt sind. Zu wissen, wie ich als helfende Hand agieren kann, stellt ebenfalls einen bedeutenden Pfeiler des Präventionsgedankens dar.

Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag 
Sebastian Engelhardt 
(Master Pädagoge) 
Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe HTK 
Louisenstraße 9 
61348 Bad Homburg 
Email: zjshtk@jj-ev.de, Tel.: 06172-6008-0

 

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